Zu folgenden Themen stehe ich als Vortragender zur Verfügung:

Was ist Evolution? Wie läuft sie ab? Auf die zweite Frage blieb Charles Darwin in seinem epochalen Werk über die Entstehung der Arten viele Antworten schuldig, die ihm die Genetiker liefern hätten können. Mit dem gegenwärtigen Wissen und Können versucht der Mensch, Gott über die Schulter zu sehen. Kann er bald schon selber Schöpfer spielen und Gene nach seinem Gutdünken designen?
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Zahlreiche Mythen und Legenden ranken sich um Pflanzen, deren Inhaltsstoffe über Leben und Tod entscheiden. Ob Heilmittel oder Mordgift, das liegt in der Hand des Menschen. Im Umgang mit Kräutern und Früchten ist übertriebene Vorsicht ebenso fehl am Platz wie fahrlässige Sorglosigkeit.
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Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt, sturmgepeitschte Felskanten, extreme UV-Strahlung, Steinschlag und Schneelawinen, Wasser- und Nährstoffmangel, ausgedörrte Trockenhänge oder staunasse Mulden, Schneebedeckung bis weit in den Sommer – das sind die Lebensbedingungen für die Pflanzen der alpinen Zonen. Trotzdem präsentiert sich die Gebirgsflora in einer atemberaubenden Artenvielfalt.
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Die Symbiose zwischen Blüten und Bestäubern gehört zu den faszinierendsten Kapiteln der Biologie. Sie ist das Produkt einer Jahrmillionen andauernden Co-Evolution. Ein weiter Bogen spannt sich von den ersten primitiven Blütenpflanzen bis herauf zu den hoch entwickelten Orchideen mit raffinierten Bestäubungsmechanismen.
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Die Erfolgsgeschichte der Orchideen ist beispiellos. Sie begeistern nicht nur mit ihrer Formen- und Farbenvielfalt. Was sie besonders interessant macht, ist ihr „zwielichtiges Verhalten“. Denn anders können unlauterer Wettbewerb, Betrug, Hochstapelei, Freiheitsberaubung und Heiratsschwindel wohl kaum bezeichnet werden.
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. . . und als Fortsetzung:

Hast du gewusst . . .
• dass das Gänseblümchen dem Lichtgott Baldur geweiht war?
• dass die Esche Yggdrasil das Weltgefüge der Germanen zusammenhielt?
• und warum die Druiden die Mistel verehrten?
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Es mutet fast schon gespenstisch an: Wohin man auch blickt, überall begegnet man ihm. Egal ob bei den Tempeln im antiken Griechenland, bei den Spiralnebeln im Weltraum, bei den Körperproportionen des Menschen, vor allem aber in der Botanik. Lange bevor der Mensch die Weltbühne betritt, haben sich die Pflanzen den „Goldenen Schnitt“ zu eigen gemacht.
